Geologie Themenwanderung: Steinernes Meer Lech am Arlberg

Formarinsee

Formarinsee
Foto by Pierre Paul

In der herrlichen Arlberg-Region wandern

Wer im Sommer eine Reise in die herrliche Arlberg-Region Österreichs plant, der kann einen traumhaft schönen Wander Urlaub erwarten. Gäste, die ihre schönste Zeit im Jahr in dieser herrlichen und erholsamen Arlberg Landschaft verbringen, erleben einzigartige Ferientage in der zauberhaften Kulisse dieser alpinen Region. Gemütliche und einladende Hotels und Pensionen am Arlberg sorgen für Bequemlichkeit und ein komfortables Ambiente. Eine Vielzahl an Veranstaltungen lassen den Arlberg Wander Urlaub zusätzlich zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Rote_Wand_Formarinsee

Rote Wand Formarinsee
Foto: Dominik Bartenstein


Einzigartiges Terrain für Wanderfreude

Blick zum Raetikon

Blick zum Raetikon
Foto: Wolfgang Pichler

Besonders leidenschaftliche Wanderfreude kommen in dieser herrlichen Landschaft besonders auf auf ihre Kosten. Auf Schusters Rappen durch die phantastisch anmutende Arlberg-Region zu wandern, davon schwärmten schon ganze Generationen und zollten dieser einzigartigen Umgebung mit schwärmerischen Worten Anerkennung und Respekt. Auf insgesamt 250 Kilometer sorgfältig markierten Arlberger Wanderwegen können sich Freunde dieser wundervollen Bergwelt freuen. Majestätisch wirkende Gipfel, bunt blühende Wiesen, einzigartige Wildbäche und Bergseen, die Reinheit und Klarheit auf das höchste verkörpern, überraschen die Wanderer stets aufs Neue und bieten das einzigartige Flair der Arlberg-Region.

Steinernen Meer Arlberg

Steinerne Meer Arlberg
Foto: Wolfgang Pichler


Eintauchen in die bis zu 200 Millionen Jahre alte Fossilien-Welt

Das Angebot einzigartiger Wanderungen ist groß und an dieser Stelle sei besonders die außergewöhnliche Geologie-Wanderung „Steinernes Meer“ empfohlen. Wer sich für Steine und Fossilien begeistert, der kommt garantiert auf seine Kosten. Hier warten Korallen, Turmschnecken, Ammoniten, Riesenmuscheln, Belemniten & Co darauf, von neugierigen und interessierten Wanderern und Hobby-Forschern entdeckt und untersucht zu werden. Hier können Gäste und Urlauber eintauchen in die Welt der einzigartigen, bis zu 200 Millionen Jahre alten Fossilien rund um die Arlberg-Region. Zu betrachten und zu befühlen gibt es Korallen, Muscheln, Turmschnecken, Ammoniten, Nautiliden und Belemniten. Immerhin bestehen die Lechquellgebiet-Berge aus verschiedenen Kalkgesteinen. Dabei handelt es sich ursprünglich um Meeresablagerungen, die auch Sedimente genannt werden. Diese versteinerten im Verlauf von Jahrmillionen. Gletscher der Eiszeit formten daraus schließlich Berge und Täler.

3,5 Stunden über Stock und über Steine wandern

Gut dreieinhalb Stunden lang reine Gehzeit wandern Gäste, Urlauber und Interessierte über Stock über Steine und endeckten die Geheimnisse des „Steinenden Meeres“. Ausgangspunkt ist das Zugertal, das mit dem Wanderbus „Linie Formarinsee“ im Halb-Stundentakt erreichbar ist. Doch die Freunde der Fossilien sollten insgesamt schon noch ein wenig mehr Zeit mitbringen. Denn zur reinen Wanderzeit kommt noch die Besichtigungszeit hinzu. Allzu steil hinauf in die Berge geht es übrigens nicht. Bis zu 350 Höhenmetern müssen genommen werden. Das ist auch für ungeübte Wanderfreunde ein Kinderspiel und leicht zu bewältigen. Profis empfehlen ein gutes Schuhwerk, das knöchelhoch und mit Profilsohle versehen den Anforderungen perfekt standhalten kann. Wer dann noch an den Regenschutz denkt und sich mit etwas Proviant eindeckt, der hat bestens vorgesorgt und kann der einzigartigen Wanderung mit Freude entgegensehen. Nicht vergessen sollten die Wanderer allerdings ihre Active Inclusive Card sowie einen aktuellen Busfahrplan.

Zusätzliche Infos:

Möglichkeiten zur Einkehr gibt es auf der Freiburger Hütte und der Alpe Formarin.

  • Wichtiger Hinweis bezüglich der Anforderungen:
    Für den Weg über das Steinerne Meer (ca.1/2 h) sollte der Wanderer trittsicher sein.
  • Achtung: Der rechte und kürzere Weg von der Freiburger Hütte zur Bushaltestelle ist nur für Geübte! Schwindelfreiheit erforderlich!
  • Die Rückfahrt lässt sich komfortabel mit dem Wanderbus zurücklegen. Er fährt während der Hauptsaison im Halb-Stundentakt
  • Wer mag, kann eine kleine Ausstellung der schönsten Fundstücke von Georg Schnell im Heimatmuseum besichtigen.
  • Weitere .Auskunft zur Geologie-Wanderung gibt der Lech Zürs Tourismus unter der Rufnummer +43 (0) 5583 2161-0

Kleines geologisches Lexikon

Oberrätkalk

Oberrätkalk - Korallenstock

Oberrätkalk - Korallenstock
Foto: Georg Schnell ©

Der helle Kalkstein ist ca. 220 Mill. Jahre alt. Die Entstehung ist vergleichbar mit einem dem „Barriereriff im Kleinen“, vorne Korallen, dahinter lagunäre Verhältnisse, ein Lebensraum u.a. für Schnecke und Muscheln. Aus deren Schale und aus Kalkablagerungen vom Meer her ist dieses Sedimentgestein entstanden.


Rotkalk

Dieser Kalk ist auch namensgebend für die Rote Wand, hat ein Alter von ca. 200 Mill. Jahren und ist leicht eisenhältig. Leitfossillien sind die Ammoniten und die Belemniten.

Kalzit

Ein „Kluftfüllmaterial“ das Hohlräume ausfüllt, z.B. Risse im Kalkgestein. Das Aragonit, aus dem die Schalen von Muscheln und Schnecken bestehen, kristallisiert sich in Kalzit um. Auch die Korallenstöcke sind mit diesem weißen, kristallähnlichen Material ausgefüllt.


Ammonit

Ammonit

Ammonit
Foto: Georg Schnell ©

Ammoniten sind vor ca. 70 Mill. Jahren ausgestorbene Kopffüßer mit flachspiralig gewundenem Kalkgehäuse, wovon der vordere Teil als Wohnkammer genutzt wurde. Sie gelten als weitläufige Vorgänger der Tintenfische.


Belemnit (Donnerkeil)

Belemnit (Donnerkeil)

Belemnit (Donnerkeil)
Foto: Georg Schnell ©


Es handelt sich hier um stabförmige, tintenfischähnliche Meerestiere mit 10 Fangarmen. Das Skelettende dieses Weichtieres ist zigarrenförmig und fossil erhalten geblieben. Vor ca. 70 Mill. Jahren ist es ausgestorben und lebt heute in den Tintenfischen weiter.


Megalodonten (Kuhtrittmuscheln)

Megalodonten Kuhtrittmuscheln

Megalodonten Kuhtrittmuscheln
Foto: Georg Schnell ©


Die Muscheln steckten aufrecht im Sand und konnten zum Teil beachtliche Größen erreichen. Die Schalen der ausgestorbenen Muschelart sind durch Kalzit ersetzt worden. Früher glaubten die Menschen, dass die kuhtrittähnlichen Gebilde im Gestein die Hufabdrücke des Teufels seien.


Nautiliden

Nautiliden sind Tintenfische mit spiralförmig eingerolltem oder gestrecktem Gehäuse mit mehreren Kammern, wobei in der äußeren das Tier lebt. Im Gegensatz zum Ammoniten sind die Windungen des Gehäuses nach vorne gebogen, und die Nautiliden sind heute noch in unseren Meeren zu finden.



Video: Wander Impressionen Lech am Arlberg

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Der Grüne Ring — eine Wanderroute voller Geheimnisse und rätselhafter Wesen

Monzabonsee auf dem Rüfikopf in Lech am Arlberg Sommer

Video von Pension Fortuna Lech am Arlberg

BURG Alpen-Safari

Video von: Burg-Hotel Oberlech, Lech am Arlberg

Das Zürs am Arlberg.com – Mountain News & Ski Magazin Team wünscht Ihnen viele schöne und erholsame Wandertage am Arlberg.

Fotos Geologie Themenwanderung: „Steinernes Meer“: Lech Zürs Tourismus

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