
Takla-Makan Wüste
Foto: taylorandayumi
Nicht nur unter Extremsportlern ist ein außergewöhnliches Event noch heute in aller Munde: Im Jahre 2003 durchquerten die beiden Extremsportler Stefan Schlett und Wolfgang Kulow beachtliche 500 Kilometer in der Wüste Gobi. Ziel dieses außergewöhnlichen Laufs, bei dem die beiden Sportler bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gerieten, war ein Test im Auftrag der Chinesen. Diese erhofften sich anlässlich dieses außergewöhnlichen Marathons quer durch das Land der Uiguren Tipps von den beiden Profis. Sie sollten Hinweise und Erfahrungswerte für ein ganz anderes Ausdauer-Rennen liefern, das dem legendären Sahara-Marathon Konkurrenz machen soll.
Das „Meer des Todes“ bezwingen Die Taklamakan-Wüste ist mit 338.000 Quadratkilometern die größte Wüste Chinas. Der Name der Wüste spricht für sich und lautet übersetzt „”Meer des Todes”. Dass diese Bezeichnung nicht übertrieben ist, davon konnten sich die beiden Extremsportler Schlett und Kulow überzeugen. Die Läufer wurden mit extremen Wechselwirkungen des Klimas und herausfordernden Naturschauspielen konfrontiert. Ob Sandsturm, Regen, Kälte und Hitze – an Strapazen blieb den beiden Sportlern Schlett und Kulow wahrlich nichts erspart. Daneben gab es kulturelle Begegnungen und damit Einblicke in die ganz eigene und fremde Kultur der Menschen am Rande der historischen Seidenstraße.
Wolfgang Kulow und die spektakulären Aktionen Kulow macht schon seit Jahren mit spektakulären Aktionen von sich reden. So bestritt er einen Unterwasermarathon und fuhr mit einem speziellen Fahrrad rund vier Kilometer am Grund der Ostsee entlang. Der Extremsportler absolvierte den einfachen, doppelten, dreifachen und auch den fünffachen Triathlon. 1992 bezwang er darüber hinaus sogar einen zehnfachen Triathlon.
Extremsportler Stefan Schlett Schlett ist mehrfacher Weltmeister, unter anderem auch im Ultramarathon unter der Erde. Zudem bezwang er den Everest Marathon in Nepal, den See Genezareth Marathon in Israel und Amman to Dead Sea Ultramarathon in Jordanien. Auch den Spitzbergen Marathon in Norwegen und den Antarktis Marathon auf King George Island konnte Schlett siegreich bestreiten.

